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Goldstadt empfängt Schmuckstücke (Pforzheimer Kurier, 12.06.2017)

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Die 6. Paul Pietsch Classic Schwarzwald Rallye macht einen Zwischenstopp in Pforzheim
BNN: Ulla Donn-von Yrsch

Sonniges, warmes Wetter, besser geht’s nicht:
Am Samstag hat die 6. Paul Pietsch Classic Schwarzwald Rallye, Station in Pforzheim gemacht. Zum 100. Geburtstag von Rennfahrer Paul Pietsch 2011 ins Leben gerufen, musste die Tour schon im Folgejahr ausgesetzt werden:
„Da starb mein Vater, aber schon im Jahr darauf haben wir weitergemacht“, erklärt Patricia Scholten, Tochter von Pietsch, die an der Rallye zusammen mit ihrem Bruder Peter-Paul Pietsch teilnimmt. Stilecht sind Beide im Bugatti Typ 35 unterwegs, ein ähnliches Modell hatte sich der Vater 1932 zur Volljährigkeit gekauft.
Vor dem CCP gibt es für die Teilnehmer eine Pause: 50 Minuten stehen den Fahrern zum Mittagessen zur Verfügung, dann müssen sie eine Zeitprobe an der Enz absolvieren, bevor es weiter auf Tour geht. Es ist eine Autoparade, die beeindruckt: Da stehen dicht gedrängt, Mercedes-Benz 300SL Coupé, der mit den Flügeltüren, Jaguar XK, Austin Healey, Porsche und viele mehr auf dem Vorplatz des CCP. Es sind Autos, die sonst nie auf der Straße zu sehen sind.
Markus Kippgen kommentiert als Autospezialist die Einfahrt der Autos und erklärt die Hintergründe:
Die Rallye hat mit der „Autostadt“ den VW- Konzern als starken Partner im Rücken. Dadurch fährt so manches mobile Schmuckstück mit. Den Rest des Jahres stehen diese Juwelen wieder im Museum bei Wolfsburg. Bei soviel automobilen Glanz stört es auch nicht, dass keine Prominenten mitfahren, wie bei ähnlichen Veranstaltungen oft üblich. Doch Halt: Hans-Joachim Stuck ist in einem gelben Porsche 911 Turbo dabei. Die Rennfahrerlegende sitzt gut gelaunt im Foyer des CCP, inmitten anderer Fahrer, beim Essen. Der 1,90 Meter Hüne lacht, als er gefragt wird, ob er mit seiner Größe nie Probleme mit den Rennwagen hatte: „Ja mei, das war früher schon so eine Sache,
aber, es hat ja geklappt.“ Oliver Reitz, Chef von Wirtschaft und Marketing
(WSP), steht bei den vielen Schaulustigen und freut sich, dass die Organisation so gut klappt, denn er hat Großes vor.
„Dieses Jahr hat die Paul Pietsch Classic zum ersten Mal einen Stopp in Pforzheim gemacht. Nächstes Jahr wollen wir Pforzheim als Start- und Zielort.“
Die Chancen stünden gut, denn Pforzheim habe nicht nur wunderbare Landschaft und Orte zu bieten, die Stadt von Bertha Benz besitze immerhin eine international anerkannte Hochschule für KFZDesign sowie viele Automobil-Zulieferer-Firmen. Am Samstag fühlten sich die Fahrer jedenfalls schon wohl, der Ablauf funktionierte und nach zwei Stunden waren alle wieder weg – vielleicht bis nächstes Jahr?

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